Knapp 8 Millionen sind betroffen...
Vor allem im Bett werden Betroffene oft von Niesattacken, Atemnot, tränenden Augen oder Fließschnupfen geplagt. Doch dagegen gibt′s Hilfe:
Auslöser der Hausstaub- Allergie sind Milben. Rund 1,5 Millionen der winzigen Spinnentiere leben im Bett, die meisten in der Matratze. Die ungeliebten Bettgenossen ernähren sich von menschlichen Hautschüppchen. Der Kot dieser Tierchen aber ist es, der den Allergikern zu schaffen macht, denn im Liegen atmen sie ihn mit dem sogenannten Schwebstaub ein. Spezielle Pflanzenmittel, mit denen die Matratze behandelt wird, können die Milben wieder vertreiben. Öl-Extrakte wie Mahalin aus den Samen des tropischen Niembaums hemmen das Fressverhalten der Milben und auch ihre Vermehrung.
Folge: Die Plagegeister verhungern.
Erhältlich sind die pflanzlichen Anti-Milben-Extrakt als Sprays (z.B. Milbopax Sprühlösung, Apotheke).
Eine andere Möglichkeiten sind milbendichte Schutzbezüge. Encasings (sprich: incäsing) heißen die besonders dicht und fest gewebten Zwischenbezüge für Matratzen, Bettdecken und Kopfkissen. Sie lassen kaum Hautschüppchen als Milbenfutter hinein, gleichzeitig gelangen nur winzige Mengen an Milbenkot hinaus und in die Atemwege der Allergiker.
Wichtig: Gute Encasings sollten atmungsaktiv und schadstoffgeprüft sein. Es gibt sie in Apotheken, Sanitätshäusern oder bei Direktversendern (Set-Preis ab ca. 75 € ).
Tipp: Krankenkassen übernehmen meist die Kosten.
Auch wichtig: Matratzen öfter wenden, Bettdecke lüften.
Bloß nicht zu ordentlich sein: Wer stets sein Bett macht, hält die Feuchtigkeit in der Matratze, schafft ein Klima-Paradies für Milben (britische Studie).
Quelle: Bild der Frau
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- 26. Oktober 2013 11:36