Sie gehören zu den häufigsten Knieverletzungen: Meniskusrisse.
Die scheibenförmigen Knorpel dienen als Puffer im Gelenk. Früher wurden sie bei einem Riss komplett entfernt. Eine mögliche Folge ist Arthrose.
Heute hingegen haben die Ärzte das Ziel, den geschädigten Meniskus wieder zu stabilisieren. Mit einer neuen Methode (Kasse zahlt) ist der Patient jetzt noch schneller wieder auf den Beinen. Bei dem Omnispan-Nahtsystem wird mit einer kleinen Pistole ein Anker samt Faden hinter den verletzten Meniskus gesetzt. Der Chirurg zieht den Faden an, sucht eine zweite Stelle im Meniskus und setzt einen weiteren Anker. Mit einer speziellen Technik wird der Faden dann festgezogen und der Riss so wieder verschlossen.
"Die Naht ist bei dieser Technik sehr präzise und fest", sagt Dr. Jürgen Walpert, Facharzt für Ortopädie an der Klinik Fleetinsel in Hamburg. Der große Vorteil: "Patienten müssen im Anschluss nur noch vier statt sechs Wochen ihr Knie schonen."
Quelle: neue woche
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- 27. Januar 2013 14:28