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Manche haben sich aufgegeben, manche nicht.
Ich selbst hatte auch von Sozialhilfe (damals gab diese Hartz IV noch nicht) gelebt. Ich hatte nur eine Gedanken gehabt, ich wollte da raus, auch wenn es so schwer war, und die viele Steine aus dem Wege räumen musste.
Immer diese gleiche Schema, wenn ich sage ich lebe von Sozialhilfe, dann werde ich verächtlich angeguckt.
Ich bin trotz allem da raus gekommen. Nicht alle schaffen das!
Originalpost von: "SchwarzeWitwe
Abgesehen von den knappen Geld leben die Hartz IV-Empfänger irgendwie resignieren, desinteresse und das Leben ziemlich monoton und eintönig. Was sollen sie den sonst machen. Manche haben sich aufgegeben, manche nicht.
Ich selbst hatte auch von Sozialhilfe (damals gab diese Hartz IV noch nicht) gelebt. Ich hatte nur eine Gedanken gehabt, ich wollte da raus, auch wenn es so schwer war, und die viele Steine aus dem Wege räumen musste.
Immer diese gleiche Schema, wenn ich sage ich lebe von Sozialhilfe, dann werde ich verächtlich angeguckt.
Ich bin trotz allem da raus gekommen. Nicht alle schaffen das!
Genau SchwarzeWitwe,
Du hast es auf den Punkt genau erfasst.
Einmal in Harzt IV geraten ist es sehr schwer da wieder herauszukommen, ganz gleich wie sehr man es will.
Viele wollen dann aber schon nicht mehr. Man darf ja nicht vergessen wie man überhaupt in Hartz IV kommt...
Es ist ja nun nicht so das man sofort Hartz IV bekommt, sondern zunächst einmal Arbeitslosengeld I, danach erst bekommt man Arbeitslosengeld II (Im Volksmund Hartz IV). Es gibt natürlich noch andere Fälle, doch die meisten geraten eher da hinein weil sie trotz vieler Bewerbungen keinen Arbeitsplatz bekommen haben. Wenn sie erst einmal da sind,dann ist schon viel Zeit vergangen...
Man hat sich also erfolglos beworben, und dann wird man für seine Bemühungen auch noch bestraft...
Als ob das nicht genug wäre, wird man noch von der Gesellschaft bestraft indem man schief angesehen wird.
Bewerbungen ab Hartz IV Empfang sind nahezu aussichtslos.
Was will man da machen? Die wenigsten sehen es als Herausforderung an und bewerben sich weiter, die meisten resignieren eher.
Nur um das einmal deutlich zu machen:
Resignieren= Aufgeben. Man gibt alles auf, nicht nur die Bemühungen um Arbeit, sondern beinahe das ganze Leben. Immerhin kann man nicht ohne Geld Leben, und dieses bekommt man nur durch Arbeit...
Selbstverständlich gibt es Arbeit genug, man kann sofort irgendwo anfangen, kein Problem...
Das Problem fängt erst an wenn man anfängt zu rechnen:
Reicht das Geld für die Miete? Was brauche ich zum leben?
Und vieles mehr...
So lange wie man Angst haben muss das man trotz Arbeit nicht sein leben finanzieren kann, so lange wird es immer Hartz IV Empfänger geben.
Denn Hartz IV bietet, trotz seiner extrem geringen Summe, vor allem eines: Sicherheit.
Hätte ich mich nicht selbstständig gemacht, dann wäre ich trotz meiner recht hohen Bildung weiter Hartz IV Empfänger...und genau das kann es nicht sein.
Liebe Grüße
Dennis
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- 21. Juni 2007 3:48
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