Spiegelē: Bundesnetzagentur leitet Missbrauchsverfahren ein
Strom-Riesen sollen 800 Mio. Euro zu viel kassiert haben
Der Vorwurf ist ungeheuerlich: Die vier großen Stromkonzerne E.on, RWE, EnBW und Vattenfall sollen rund 800 Millionen Euro von ihren Kunden zu viel kassiert haben.
Nach Informationen des Spiegelē hat die Bundesnetzagentur bereits ein Missbrauchsverfahren eingeleitet. Die vier Anbieter sollen im Jahr 2006 rund 314 Millionen und 2007 etwa 494 Millionen Euro zu viel für sogenannte Regel- und Ausgleichsenergie abgerechnet haben.
Das Verfahren hatten der Hamburger Öko-Stromanbieter Lichtblick und der Bundesverband neuer Energieanbieter angestrengt. Die 800 Millionen Euro, fordert Lichtblick, sollen nun von der Bundesnetzagentur zurückgefordert werden.
Laut einem Gutachten der beiden Antragsteller sind die großen Netzbetreiber verpflichtet, Nachfrageschwankungen beim Strom nicht nur im eigenen Netz, sondern auch zwischen den jeweiligen Netzen auszugleichen. Genau das sei jedoch unterblieben.
Gegenüber dem Spiegelē haben die Netzbetreiber die Vorwürfe kategorisch zurückgewiesen. Eine Entscheidung in dem Missbrauchsverfahren solle in den nächsten zwei Monaten fallen.
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Wahnsinnnn....
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- 5. April 2008 18:26
Was für 'ne Abzockereien. Die haben wohl den Hals nicht voll genug.